Michiyo Keiko (Sopran)

Michiyo Keiko ist geboren in Kobe/ Japan. Nach dem Studium bei Prof. Yaukazu Kondo auf dem Chugoku Junior College hat sie an der Kniplov Akademie für Musische Künste studiert.
Schon in dieser Zeit sang sie auf der Bühne des F.X. Saldy Theaters in Liberec die Rollen der Agatha im Carostrelec, Lucie im Lucie von Lammermoor, Chloe in der Dame der Pique.
Nach Abschluss ihres Studiums wirkte sie im Opernchor des Opernchores des F.X. Saldy Theaters als Solistin mit: u.a. als Gilda aus der Oper "Rigoletto" und in der Rolle der Co-Co-San aus "Madame Butterfly".
Darüber hinaus übernahm Sie am Stavovsky Theater in Mozarts Oper "Figaros Hochzeit" den Part der Susanna.
Zur Zeit singt sie im Prager Volkstheater die Rollen der Rosina aus der Oper "Barbier von Sevilla", Despina aus "Cosi van Tutte" sowie auch hier Susanna aus "Figaros Hochzeit".
Michiyo Keiko hat auf dem Internationalen Antonin Dvorak Sängerwettbewerb in Karlsbad eine Auszeichnung als beste Interpretin tschechischer Lieder und Arien erhalten.
Sie trat bereits mehrfach im Tschechischen Rundfunk auf und sang u.a. Werke von K. Slavicky, J. Hanus, K. Hirai und W.A. Mozart.
Für Ihr mannigfaltiges künstlerisches Wirken auf tschechischen Bühnen erhielt die Japanerin Michiyo Keiko bereits die hohe Auszeichnung der Masaryk Kunstakademie.


Vratislav Kríz (Bariton)

Er wurde am 17.7.1957 in Pelhrimov in der tschechischen Republik geboren.
Im Jahre 1981 graduierte er am Prager Konservatorium.
Er nahm erfolgreich an verschiedenen Gesangswettbewerben teil, u.a. beim Antonín Dvorák Wettbewerb, bei dem er als absoluter Sieger hervorging.
Sein erstes Theaterengagement erhielt er an der Staatsoper in Ústí nad Labem. Während dieser Zeit wurde er auch mit dem 2. Preis des Mozart Wettbewerbs
in Prag ausgezeichnet. Im Jahre 1987 kam Vratislav Kríz als Solist an die Staatsoper nach Prag, wo er heute ein gefeierter Star ist.
Neben seinem Engagement an der Prager Staatsoper tritt Kríz auch bei Konzerten im Ausland auf, u.a. in Belgien, den Niederlanden, der Schweiz, in England, Dänemark, Griechenland, Deutschland, Jordanien sowie in den Vereinigten Arabischen Emiraten.


Petr Malásek (Piano)


1985 graduierte er am Prager Konservatorium (seine Studienschwerpunkte waren Piano und Komposition) und 1990 graduierte er an der Musikhochschule der Akademie der Musischen Künste in Prag (Schwerpunkt Komposition).
Werke: Neben Kompositionen sogenannter "Klassischer Musik" (Metamorphosen für Symphonieorchester, Konzerte für Flöte und Streichinstrumente) kann er zu seinem Repertoire auch circa 70 musikalische Partituren für Filme, Fernsehdramen und Theateraufführungen zählen.
In jüngster Zeit beitete er eng mit der Ballettabteilung des Prager Nationaltheaters zu-sammen; er hat die musikalischen Stücke für deren Ballettaufführungen "Der junge Friedmann", Psycho, Tschaikovsky, Coppelia, Isadora Duncan und für die Tanzkomödie "Manche mögen es..." komponiert.
Er hat auch die Musik zu dem Lied "The Dream of Peace" geschrieben,
welches an König Hussein erinnert und König Abdullah II gewidmet ist.
Es hatte bei der Opern Gala am 9.9.2000 seine Premiere.
Als Instrumentalist war er fünf Jahre in der Big Band von Radio Prag aktiv und wurde später Gründungsmitglied von mehreren Jazzformationen (Hot Line, Jazzpress),
die große Erfolge auf Club- und Festivalbühnen im In- und Ausland hatten und
immer noch haben.
Darüber hinaus war er als Pianist, Arrangeur und Produzentan der Aufnahme von mehreren Dutzend Schallplatten und CDs beteiligt.
Seit 1997 arbeitet er mit Jaroslav Svecený zusammen. Die beiden Künstler haben
sich als ideale Partner für erfolgreiche Konzertveranstaltungen zusammengefunden,
bei denen sich unterschiedlichste musikalische Genres treffen und gegenseitig beeinflussen und dadurch etablierte Konzepte musikalischer "Schubladen"
aufgehoben werden.


Jaroslav Svecený (Violine)

Jaroslav Svecený ist bekannter Dirigent und Virtuose. Er gilt zur Zeit als einer der besten tschechischen Geigenspieler.
Er studierte als Schüler der Professoren Frantisek Pospisil und Vaclav Snitil
am Prager Konservatorium und an der tschechischen Musikakademie und beendete schließlich seine Ausbildung mit Meisterkursen, die von Nathan Milstein und Gidon Kremer geleitet wurden.
Während seiner zahlreichen Tourneen gab Svecený Konzerte auf allen Kontinenten.
Er tritt regelmäßig als Solist mit tschechischen und anderen Orchestern von Weltruf auf. Auch bei den großen internationalen Festivals (Prager Frühling, Palermo, Bilbao, Gewandhaus Leipzig) steht er regelmäßig auf der Bühne.
Als Lehrer wurde er nicht nur in zahlreiche europäische Länder, sondern auch in die Vereinigten Staaten und nach Südamerika eingeladen.
Bis jetzt hat er bereits 26 CDs mit Werken tschechischer und internationaler Komponisten aufgenommen. Als erster tschechischer Geiger überhaupt wurde er für die "Welt Klassik" Serie von Sony Records aufgenommen. 1996 erhielt er den Preis der Masaryk Akademie der Künste.
Sveceny, dessen Radio- und Fernsehprojekte ein großes Publikum anziehen,
genießt nicht nur als Verbreiter exzellenter Geigenmusik, sondern auch als ausgewiesener Experte für Geigenbau internationale Anerkennung.

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